Archiv für März 2009

Aus Mainhattan

Nun versuche ich mich also in dieser Ausdrucksform. Ein flüchtiger Raum zwischen persönlichem Gespräch, das – ich gebe zu – bei mir von Zeit zu Zeit in einen weitschweifigen Vortrag abdriftet, und dem bahnbrechenden großen Werk über die Moderne, das ich bis heute nicht fertigstellen konnte.
Ich gebe ihm hier eine Zwischenexistenz, damit es nicht flüchtig bleibt, wie das gesprochenene Wort. Weil es hier noch nicht endgültig ist, wie im gebundenen Werk. Weil sich hier die Fragen erst noch stellen lassen, die ich noch nicht beantworten kann. Und ich will sie nicht länger nur mir allein stellen.
Wer weiß, am Ende lebt das Provisorium ja lange, lange, lange. Das pflegen Provisorien ja häufig.