Aphorismus der Woche IX

Glückliche Leute machen keine Kunst.

Aphorismus der Woche VIII

Unsere Schwächen sind die Rückseiten unserer Stärken.

Seid mutig und kühn

„Frauen können studieren, zwischen Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung wählen oder gar nicht arbeiten, Kinder kriegen oder nicht, sie selbst aufziehen oder außer Haus betreuen lassen. Sie können die Scheidung einreichen und eine Frau heiraten. Frauen sind die Autorinnen ihrer eigenen Biographie. Wozu also noch Feminismus?“
Zunächst einmal: Danke. Danke den Sufragetten, danke den ersten Frauen an den Universitäten, danke auch den Feministinnen der Schwarzer-Generation. Ihr habt mit Macht Wände eingerannt und uns zu Gleichberechtigung verholfen. Alle Menschen dürfen hier einen Schul- und Hochschulabschluss erwerben, einen Beruf ausüben und Kinder erziehen.
Und dennoch ist nicht alles erreicht. Und wir denken, wir sind schon weit gekommen. Aber wir kämpfen ja nicht gegen die Männer. Nein, wir alle sollten kämpfen für eine freie gleichberechtigte Teilhabe an Öffentlichkeit und Privatheit. Niemandem soll das Recht auf Einkommenserwerb eingeschränkt aufgrund des Geschlechts werden. Niemandem soll das Recht auf Familienleben eingeschränkt aufgrund des Geschlechts werden. Bürdet den Frauen nicht Haus und Herd auf! Bürdet den Männern nicht den Einkommenserwerb auf! Im 19. Jahrhundert gipfelte dies in Hysterie. „Die beiden Phänomene häufen sich am Ende einer Epoche, in der die Bewegungsspielräume der Frauen und ihre Entscheidungsfreiheit auf bis dahin ungekannte Weise beschnitten waren. Die fortschreitende Trennung von Berufs- und Privatleben hatte eine Spaltung zwischen dem öffentlichen und dem häuslichen Leben bewirkt – und damit eine einschneidende Änderung der Geschlechterverhältnisse. Der Frau fielen Heim und Herd zu; sie fand sich von jeglichem öffentlichen Leben ausgeschlossen.“ Eine Zeit, in der die Männer vom häuslichen Leben vielfach ausgeschlossen wurden und Ihnen die alleinige Verantwortung der Broterwerbs aufgebürdet wurde. Woran auch Männer krank wurden.
Wir sollten gemeinsam FÜR gemeinsame Teilhabe am LEBEN kämpfen. Statt uns gegeneinander ausspielen zu lassen.
Es bedarf der Kühnheit. Und zwar der Kühnheit einfach so draufloszuleben. Mühen in Kauf zu nehmen und Leben aktiv miteinander zu teilen. Männer, Frauen, Familien und Alleinstehende sollten miteinander pragmatische Lösungen finden, Zeit und Geld miteinander zu teilen. Und nicht darauf zu warten, dass „Der Staat“ das Teilen übernimmt. Wir sollten andere darin zu bestärken, nicht zu warten, sondern zu machen. Neue Wege bedeuten Schrammen. Aber wenn die breite Straße nicht uns unglücklich macht, sollten wir sie nicht weitergehen.

Aphorismus der Woche VII

Das Unmenschliche geschieht, wenn Menschen wie Menschen handeln.

Aphorismus der Woche VI

Wir können unserer kleinen Hölle nicht entkommen, aber wir können die Wände bunt anmalen.